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KölnRheinRuhr reicht Bewerbungsunterlagen für Olympia 2036, 2040 und 2044 ein

Mit rechnerisch 17,6 Millionen Tickets könnte die NRW-Bewerbung das größte Kontingent der Olympia-Geschichte bieten. DOSB entscheidet am 26. September.

03.09.2026, 11:00 · Von Redaktion PTBR News

Die nordrhein-westfälische Bewerbung „KölnRheinRuhr" um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 hat ihre finalen Unterlagen beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Nach dem vorliegenden Sportstättenkonzept und letzten Anpassungen könnte die Region nach DOSB-Berechnungen rund 17,6 Millionen Tickets anbieten – ein Plus von 3,6 Millionen gegenüber früheren Planständen und nach eigenen Angaben das größte Ticketkontingent, das jemals bei Olympischen und Paralympischen Spielen zur Verfügung stand.

Die Bewerbung stützt sich nach Angaben des Landessportbunds NRW auf ein Bürgervotum mit historischer Beteiligung: Rund 1,4 Millionen Menschen in der Region hatten sich daran beteiligt, 66 Prozent stimmten für die Bewerbung – nach Angaben der Organisatoren die größte Abstimmung in der Geschichte olympischer Bewerbungsprozesse, gemessen an Zahl der Befragten und beteiligten Städte.

Über die endgültige deutsche Olympiabewerbung entscheidet der DOSB am 26. September 2026 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Bis dahin bleibt offen, ob KölnRheinRuhr tatsächlich als deutscher Kandidat ins internationale Bewerbungsverfahren des IOC geht.

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